Zehn skurrile Fakten über Singapur

Marina Bay Sand

Singapur ist mittlerweile mehr als nur ein Zwischenstopp, um nach Bali oder Australien weiterzufliegen. Mittlerweile gilt sie als Schweizer Finanzmekka für Geschäftsbeziehungen und bietet viele Annehmlichkeiten für Urlauber. Die kontrastreiche Hafenmetropole ist sicher und sauber. Klingt nach einem Vorzeigestaat! Während meines dreimonatigen Aufenthalts musste ich allerdings einige Ausgefallenheiten feststellen. Man sollte unbedingt die Gepflogenheiten und Eigenheiten des Löwenstaats berücksichtigen. Ich habe hier mal zehn skurrile Fakten zusammengefasst:

Verbotsschild in MRT

  1. Kaugummi einführen verboten! Geschweige Kaugummi ausspuken kostet 500 Singapur Dollar.
  2. Die Landesdelikatesse und Stinkfrucht Durian ist in der Metro verboten. Ich persönlich finde sie sehr lecker. Eine Mischung aus Melone, Banane und Kiwi.
  3. Während des Essens pupsen und schmatzen gilt als Kompliment an den Koch. Das Essen wird stets samt Knochen zubereitet, was wiederum ungeniert auf den Boden/Tisch ausgespukt wird.
  4. Niemals in die Augen schauen! Die Singapurer haben sonst die Befürchtung ihr Gesicht zu verlieren.
  5. Selbstmord ist ein Verbrechen und kann bis zu zehn Jahre Haft enden. Lest gerne meinen  Beitrag dazu.
  6. Schon mal gewundert, warum so viele mit Mundschutz rumlaufen? Seit der damaligen Vogelgrippe sind die Leute natürlich ein wenig gebrandmarkt. Es hat jedoch einen anderen Grund: Es dient eher zum Schutz der anderen, um sich nicht anzustecken bei Schnupfen, Husten etc.
  7. Homosexualität ist nach wie vor ein Verbrechen und kann bis zu einer lebenslangen oder bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe und Geldbuße belangt werden.
  8. Rauschmittel sind strengstens verboten und werden teilweise mit der Todesstrafe geahndet.
  9. Vorsicht beim Flirten mit anderen Frauen. Unsittliches Verhalten gegenüber Frauen kann mit Haftstrafe, Prügel oder Stockschlägen enden.
  10. Offiziell gibt es keine Obdachlosigkeit, denn auch das ist unerwünscht beziehungsweise verboten. Totaler quatsch! Denn natürlich gibt es bei den hohen Lebens- und Haltungskosten auch Obdachlose. Da sie jedoch nicht geduldet werden, kommen sie nur bei Nacht heraus und schlafen in Zelten. Somit gelten sie als Camper.

 

Welche skurrilen Bekanntschaften hast du in anderen Ländern erfahren? Ich will sie alle wissen 🙂.

 

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4 Gedanken zu „Zehn skurrile Fakten über Singapur

  1. Habe mal gehört, dass in Singapur auch Oralsex unter Strafe steht. Gibt’s da Kontrolleure?

    Hier in Shanghai war ich kürzlich an einem offiziellen Badestrand mit „Schwimmen verboten“-Schild. War auch skurril. Nr. 3 und 6 greifen auch in China.

    • Hallo :),

      Oral wie auch Analsex ist seit einigen Jahren erlaubt.

      Das die Gesetze in China greifen, glaube ich :). Singapur steht unter chinesischer Politik. Es ist zwar offiziell eine Demokratie, jedoch eine versteckte Diktatur. Seit 1965 dominiert die People Actions Party und steht damit stark in der Kritik als Einparteienstaat.

  2. Pingback: Asien für Anfänger: Zehn Gründe, warum Singapur ein idealer Einstieg ist | Viaje el mundo

  3. Pingback: Reisebericht Singapur mit fünf wertvollen Spartipps | Viaje el mundo

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