Die ultimative Reisecheckliste – Stressfrei ans Ziel

Mit ein wenig Planung, ist das Reisen auf jeden Fall stressfreier. Komplett unorganisiert an die Sache ranzugehen, kann später für die eine oder andere brenzlige Situation sorgen. Hier geht es nicht darum pedantisch alles von A bis Z durchzuplanen. Im Gegenteil es soll dir das Reisen vereinfachen, so dass du entspannt und gelassen unterwegs sein kannst. Ich persönlich plane größere Reisen immer mindestens drei bis vier Monate vorher. Eine To-Do Liste ist dabei sehr hilfreich.

Bildquelle: d'Argent_La_Digue

  1. Informiere dich über dein Reiseland.

Die Gepflogenheiten und Bräuche eines Landes zu wissen, gehört für mich zu einer guten Reiseknigge dazu. Sonst kann es zum Beispiel passieren, dass man für das Ausspucken eines Kaugummis in Singapur 500 Dollar zahlen muss. Auf was ist noch zu achten? In welcher Währung könnt ihr zahlen? Wie sind die Lebens-/Haltungskosten. Wie komme ich von A nach B? Diese und jene Fragen sind wichtig, damit du weißt, wie viel Budget einzuplanen ist und du gut vorbereitet bist. Böse Überraschungen müssen ja nicht sein ;).

  1. Brauche ich ein Visum?

Für Indien hat die Visabeantragung sechs Wochen gedauert, für Vietnam nur zwei Tage. Das kannst du bequem online über die Botschaft buchen. In vielen Ländern kommst du jedoch mit einem Visum on Arrival aus, wie zum Beispiel Singapur. Auf jeden Fall solltest du dich vorab beim Auswärtigen Amt informieren.

  1. Versicherung ist das A und O

Als damaliger Nomade hatte ich meine Auslandskrankenversicherung über die AXA. Bei Unsicherheiten empfehle ich dir, dich von einem unabhängigen Versicherungsmakler/-vertreter beraten zu lassen oder bekannte Vergleichsportale zu nutzen. Ich stelle euch aber mal die Testsieger laut FINANZtest vor. Alle Versicherungen enthalten einen Krankenrücktransport und Notfallservice.

  • Würzburger Reisekrankenversicherung (Stiftung Warentest bewertet es mit 1,0): Der Beitrag liegt bei 17 Euro pro Person
  • HanseMerkur: 9,50 Euro pro Person (Vorteil: Hier erhält man direkt nach Vertragsabschluss die Versicherungspolice per E-Mail)
  • Barmenia:80 Euro pro Person
  • Allianz: 9,80 Euro pro Person (Nachteil: Hier muss sieben Tage vor Reisebeginn gebucht werden, um rechtzeitig die Police zu erhalten)
  1. Reisedokumente kopieren

Im worst case wie Notfall oder Diebstahl, habe ich immer alle Reisedokumente zweimal kopiert. Eine Kopie erhielt die Person meines Vertrauens, die auch stets wusste, wo ich mich immer befand samt den Kontaktdaten. Die andere hatte ich bei mir und ließ ich sicher im Hostel/Hotel/Gastfamilie. Darüber hinaus würde ich heutzutage auch alles einscannen und in der Dropbox ablegen. Das gilt für folgende Dokumente:

  • Reisepass
  • Visa
  • Flugticket
  • Hotel-/Hostelreservierung
  • Bestätigungsmail Airbnb, Wimdu etc.
  • Versicherungspolice
  • Führerschein
  • Kreditkarte
  • Notfallkontakt
  1. Nimmst du Medikamente ein?

Eine kleine Notfallapotheke ist ein Muss. Falls du dauerhaft bestimmte Medikamente einnehmen musst, decke dich für die gesamte Reisezeit ein. Führe diese am besten im Handgepäck mit, für den Fall das dein Rucksack/Trolli mal verloren gehen sollte. Hol dir vom Arzt ein Attest für die Mitführung der Medikamente, falls du bei der Einreise mal Schwierigkeiten kriegen solltest. Manche Länder haben sehr strenge Auflagen, was das Einführen von Medikamenten betrifft. Was solltest du noch mitnehmen?

  • Schmerz- und Fiebermittel: Zum Beispiel Ibu, Paracetamol
  • Pflaster und Verbandmaterial: Vergiss nicht Desinfektionssprach, Mullbinden, Klebeband und eine kleine Schere mitzuführen.
  • Medikamente gegen Übelkeit: Vomex ist sehr gut, aber die machen auch unheimlich müde. Bei plötzlich auftretender Übelkeit würde ich eher auf Reisekaugummis wie Superpep zurückgreifen.
  • Medikamente gegen Durchfall: Zum Beispiel Kohletabletten oder Lopedium.
  • Medikamente gegen Allergien und Insektenstiche: Der Klassiker Fenistil. Ich schwöre jedoch auf 100 Prozent Aloe Vera Gel, was auch bei Sonnenbrand hilft und eine kühlende Wirkung hat.
  • Augentropfen: Bei Trockenheit , Reizung oder Bindehautentzündungen sehr hilfreich
  • Sonnenschutzmittel: Je nach Reiseland ist es auch vor Ort günstiger, jedoch bei Ankunft mag man in der Hitze erst mal nicht direkt eine Apotheke suchen. Es empfiehlt sich also zumindest ein kleines Spray mitzunehmen.
  • Malariatabletten: Je nach Zielgebiet sollte man ein Medikament dabei haben.
  1. Das liebe Geld

Checke den Wechselkurs. In der Regel führe ich 200 bis 300 Euro bar mit mir. Hängt vom Reiseziel ab. In vielen Ländern kannst du mit EC-Karte zahlen. Ich war damals überrascht, dass das sogar in Indien funktionierte. Überraschenderweise klappte das wiederum in einem hochmodernen Land wie Singapur nicht. Daher habe ich immer eine Kreditkarte bei mir, am besten gängige wie MasterCard oder VISA. Mit der DKB Visa Card kannst du weltweit und kostenlos Geld abheben. Die Kontoführung ist kostenfrei und die Zinsen absolut akzeptabel. Benachrichtige deine Bank auf jeden Fall, dass du ins Ausland gehst und hebe gegebenenfalls das Limit an.

  1. Effizient packen

Mach dir eine Reiseliste, was du alles mitnehmen möchtest. Überlege dir genau, ob du das in dem Moment wirklich brauchst. Weniger ist in dem Fall immer mehr….glaub mir. Zu schweres Gepäck ist letztendlich Ballast. Der Rucksack sollte nicht mehr als 15 Kilo schwer sein. Beim Koffer hast du eh ein Limit :). Das hilft dir auch, dich auf das Wesentliche zu beschränken. Eine Packliste wird in Kürze von mir folgen.

 

Habe ich etwas wesentliches vergessen 🙂?

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2 Gedanken zu „Die ultimative Reisecheckliste – Stressfrei ans Ziel

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