Island ein geologisches Highlight – Fünf Abenteuer auf meiner Bucket List

Island ist ein gigantisches, geologisches Highlight. Es gehört zu den Ländern mit der meisten vulkanischen Aktivität. Im Durchschnitt gibt es alle drei bis vier Jahre einen Vulkanausbruch. Das liegt unter anderem daran, das sich die eurasische und nordamerikanische Erdplatte auseinanderbewegen. Die Stelle wird auch Mittelatlantischer Rücken genannt und erstreckt sich auf mehr als 20 000 Kilometer. Einfach nur krass, wenn man sich das mal vor Augen hält.

Obwohl ich sonst der wärmeren Region, Strand und Meer zugetan bin, gibt es für mich einmalige Erlebnisse und Naturspektakel auf Island, die ich erlebt haben muss. Ich stelle euch hier mal meine fünf persönlichen Abenteuer auf Island vor. Das Schöne ist, dass alle diese Ausflüge leicht von der Hauptstadt Reykjavik zu unternehmen sind.

Schnorcheltour über den Abgründen der Erde

Ob es eine Höhenangst im Wasser gibt? Im isländischen Pingvellir-Nationalpark, etwa 50 Kilometer von Reykjavik entfernt, sieht man wie die eurasische und amerikanische Platte auseinanderdriftet. Am Boden des Sees Pingvallavatn, ist ein tiefer Riss, mehrere Meter breit. Zahlreiche Erdbeben und Eruptionen der letzten Jahrtausende sind für die tiefen Spalten verantwortlich. Der Mittelatlantische Rücken, zieht sich durch das Auseinanderdriften über 20 000 Kilometer lang. Der Grabenbruch im See ist sieben Kilometer breit. Jedes Jahr kommt ein Zentimeter hinzu. Die Silfra-Spalte im See, die direkt an der Nahtstelle der Kontinentalplatten liegt, gewährt Tauchern und Schnorchlern einen tiefen Blick ins Innere der Erde. Das Wasser soll so frisch und sauber sein, das es trinkbar ist.

 

Silfra-Spalte Island

Quelle: Extreme Iceland

Thrihnukagigur Magma Kammer – Wanderung ins Innere der Erde

Kannst du dir vorstellen eine einzigartige und spektakuläre Wanderung ins Innere einer Magma Kammer zu unternehmen? Im Zentrum des Mittelatlantischen Rückens befindet sich der Thrihnukagigur-Vulkan. Sein letzter Ausbruch liegt 4000 Jahre zurück. Der Vulkan besteht aus drei Kratern. Der nordöstlichste Krater führt zu einer Vulkanhöhle, die von der Höhe her sogar die Freiheitstatue überragt. Der Krater ist durch verschiedene, wunderschöne Farben geprägt. Bis heute kann man sich nicht erklären, wohin die Magma verschwand. In der Regel wird der Krater nach einem Ausbruch durch kalte Lava erstarrt. Hier weiß man nicht, ob die Magma sich versteinert oder sich einfach in die Tiefe zurückgezogen hat.

Quelle: Vilhelm Gunnarsson

Quelle: Vilhelm Gunnarsson

Nordpolarlichter bestaunen mit Jeep

Fast jeder hofft sie einmal im Leben zu sehen. Die wunderschönen Lichter, die durch geladene Teilchen des Sonnenwindes beim Auftreffen auf die Erdatmosphäre, entstehen. Polarlichtsaison ist in den Wintermonaten. Die Wahrscheinlichkeit Polarlichter zu sehen, liegt in den Monaten September, Oktober und März höher. Vorrausetzung ist natürlich ein sternenklarer Himmel. Um nicht gänzlich zu erfrieren würde ich wahrscheinlich meine Reise Anfang September planen ;). Hier sollen die Temperaturen noch knapp über Null liegen.

Nordpolarlichter Island

Quelle: Olgeir Andresson

Gletscher- und Vulkan-Tour – Natur pur

Es gibt einmalige und einzigartige Naturerlebnisse und hierzu gehört für mich, mal eine Gletscher- und Vulkan-Tour zu unternehmen. In Fimmvörðuháls kann man wohl immer noch auf warmer Lava laufen, was dem Vulkanausbruch 2010 verschuldet ist. Es werden unzählige Touren dahin geboten, zum Beispiel mit Extreme Iceland.

Quelle: Ulrich Latzenhofer

Quelle: Ulrich Latzenhofer

Whale Watching

Ein weiteres Highlight wäre für mich Wale in der Idylle der Natur zu erleben. Der Trip ist mehrstündig auf offener See. Bei Seekrankheit empfehle ich hier übrigens Reisekaugummis mitzuführen. Die wirken schnell und machen auch nicht so müde wie beispielsweise Vomex-Tabletten.

Quelle : Iceland Holidays

Quelle : Iceland Holidays

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2 Gedanken zu „Island ein geologisches Highlight – Fünf Abenteuer auf meiner Bucket List

  1. Wir waren in der Silfra-Spalte schnorcheln und es war wirklich phänomenal (anschließend kann man im „fetten“ Anzug in die Spalte springen, was ebenfalls ein Höllenspaß ist 😉 Und wenn man schon bei Pingvellir ist, muss man zum Gullfoss, einem der schönsten und beindruckendsten Wasserfälle überhaupt. Nicht zuletzt sollte man auch auf einem echten Island-Pferde durch die Vulkan-Landschaften reiten – unbezahlbar!

    LG, Bianca

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