Viaje el mundo zieht um! Zukünftig auf www.bereisediewelt.de zu finden

Ihr Lieben,

Das neue Logo von bereisediewelt.de

Das neue Logo von bereisediewelt.de

ab heute findet Ihr meinen neuen Blog unter http://www.bereisediewelt.de/. Der alte Name Viaje el mundo sorgte doch hin und wieder für Verwirrung ;). Was zuerst als Testprojekt im August startete, wurde jetzt bitterer Ernst :). Um das Ganze ein wenig professioneller aufzuziehen, starte ich jetzt mit „Bereise die Welt“ voll durch. Dort werdet Ihr weiterhin spannende Reiseartikel für Vollzeitarbeitende sowie wertvolle Tipps und Beispiele für angehende, analoge Nomaden finden, um Eure Lust am Reisen auszuleben.

Der Blog-Account http://www.viajeelmundo.wordpress.com wird aufgrund des neuen Blogs in naher Zukunft still gelegt. Daher würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr mir auf „Bereise die Welt“ folgt und meine Seite natürlich liked, shared, kommentiert oder mir schreibt :)!

Danke für Eure bisherige Unterstützung!

Liebe Grüße und wir sehen/lesen uns auf bereisediewelt.de,

Janine

 

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Zur Weihnachtszeit ist das romantische Paris ein Lichtermeer

Als Patrick vor kurzem einen Beitrag veröffentlichte, über 10 ferne Städte, die sich bestens zum Überwintern eignen, nahm ich das zum Anlass, das wundervolle Paris zur Weihnachtszeit zu beschreiben. Viele Leute schwärmen von der Vorweihnachtszeit in New York, von den berühmten geschmückten Schaufenstern, den prachtvollen Lichtern. Doch manchmal muss man gar nicht soweit reisen für ein bisschen kitschige, romantische Weihnachtsstadtatmosphäre. Zugegeben, wer verbringt Weihnachten nicht am liebsten unterm Tannenbaum mit den Engsten? Aber wer sich selbst nach Weihnachten noch diesen zauberhaften Flair beibehalten möchte, immer noch nicht satt von Weihnachtsmärkten, Glühwein und Co. ist, sollte einen Abstecher nach Paris wagen.

Von Köln nach Paris erreicht man mit der Thalys, innerhalb von drei Stunden, die Stadt der Liebe. Ich war schon mehrfach dort und trotzdem entdecke ich sie jedes Mal neu für mich. Im vorletzten Jahr wollte ich die weltberühmte Weihnachtsbeleuchtung auf dem Champs Elysées selbst begutachten. Und ich muss ehrlich zugeben, was Weihnachtsdekoration und Lichterschmuck angeht, können sich die Deutschen noch eine Scheibe abschneiden. Ich war überwältigt! Zirka 200 Bäume leuchteten lichterloh an der Pariser Avenue, der Champs Elysées entlang.

PariserWeihnachtsbeleuchtung

Auch die Beleuchtung der Edel-Kaufhäuser wie die „Galeries Lafayette“ lassen sich nicht lumpen. Der große Weihnachtsbaum der Galeries Lafayette misst gut zwanzig Meter und ist mit rund 5200 Lichtern und 675 Meter Lichterketten geschmückt!

Galeries Lafayette
9.30-20.00 Uhr
40 boulevard Haussmann
Metro: Chaussée dÁntin – La Fayette

Ein absoluter Hingucker ist auch der Weihnachtsmarkt wie der an der Champs-Elysées.

Weihnachtsdorf auf der Champs-Elysées
November 2014 – Januar 2015
10.00-18.00 Uhr
Avenue des Champs-Elysées
Metro : Champs Elysées – Clemenceau

Ein weiterer scWeihnachtshäusschenhöner Weihnachtsmarkt befindet sich bei der Basilika Sacré-Ceur in dem wunderschönen Künstlerviertel Montmartre. Angeblich wohnt in dem Stadtteil nach wie vor die berühmte, französische Schauspielerin Audrey Tautou (Die fabelhafte Welt der Amelie, Der Da Vinci Code).

Marché de Noel du quartier Abbesses
Vom 29. November 2014 – 1. Januar 2015
10.00-17.00 Uhr
Metro: Abbesses
Auf dem Place de la Concorde ist wie jedes Jahr das große Riesenrad aufgebaut und ermöglichte einen herrlichen Blick auf Paris und den beleuchteten Eifelturm (Metro: Concorde)

PariserRiesenrad

 


So touristisch es sein mag, aber der Eifelturm ist einfach ein Must. Es ist und bleibt das wichtigste Bauwerk der Stadt. Bei Einbruch der Dunkelheit erleuchtet der Eifelturm zu jeder vollen Stunde bis 1.00 Uhr nachts.
Metro: Place du Trocadero

Eifelturm
Und wer sich zwischendurch mal aufwärmen und ein wenig Kultur mitnehmen möchte, empfehle ich das Louvre. Das Museum beherbergt verschiedene Sammlungen, Kunst und Archäologie unterschiedlicher Epochen und Kulturen. Der früherer Königspalast ist heute das drittgrößte Museum der Welt und vor allem durch ein sehr berühmtes Gemälde berühmt, der Mona Lisa. Aber aufgepasst: Für fast alle Sehenswürdigkeiten wie Museen oder die Besteigung des Eifelturm etc., ist Geduld und Zeit gefragt. Denn lange Wartezeiten musst Du einplanen. Selbst als ich im Sommer unter der Woche in Paris war und keine Ferienzeiten herrschten, wartete ich in der Schlange teilweise relativ lange. Doch es lohnt sich allemal! Paris ist keine Stadt, die man in Eile und Hast besichtigt. Das Sightseeing-Hopping ist nur purer Stress und du kannst die ganzen Eindrücke in der kurzen Zeit nicht aufnehmen. Weniger ist in dem Fall wahrlich mehr. Nehme dir am besten nicht zu viel vor, setze dich nicht unter Druck und fahre lieber ein zweites oder drittes Mal hin. Paris ist mehrere Reisen wert.

Musée du Louvre
9.00-18.00 Uhr
Preis: Für Jugendliche unter 26 Jahren freier Eintritt
Metro: Rivoli

MonaLisa

Wer ein wenig länger in Paris verweilt, sollte das Schloss Versailles besuchen, dass zirka 30 Minuten Bahnfahrtzeit von Paris entfernt liegt. Das ursprüngliche Jagdschloss wurde von Ludwig XIV in ein gigantisches Märchenschloss umgewandelt. Man sagt ihm ein wenig Größenwahn nach, aber wenn man sich Schloss Neuschwanstein anschaut, traf das auch auf den bayerischen König Ludwig II zu.

Hier sollte erwähnt werden, dass wenn man sich selbst die Tickets vorher im Internet zieht für 15 Euro, dass bei mir damals die Wartezeit vor Ort immer noch zirka eine halbe Stunde betrug. Nichtsdestotrotz fand ich es sehenswert.

SchloßVersailles

Château de Versailles
Bahn: RER C bis Station Versailles-Chantieres oder Versailles Rive Gauche (Einzelfahrt für die Tarifzone 4 beträgt 3,35 Euro). Dann folgt noch ein kleiner Fußmarsch von fünf Minuten.
Preis: Für Jugendliche unter 26 Jahren freier Eintritt, ansonsten 12 Euro
9.00-17.00 Uhr (Nebensaison), 9.00-18.30 Uhr (Hochsaison)

 

Wo verbringst Du am liebsten die Feier- oder Brückentage zwischen Weihnachten und Silvester :)? 

Der Traum selbst ein Flugzeug zu fliegen

Der wurde wahr! Mit einem Ultraleichtflugzeug flog ich bei mehr als 2500 Meter Höhe. Ich bin schon immer gerne geflogen. Fliegen gibt mir ein Gefühl von Freiheit….wirklich weg zu sein. Raus aus dem Alltag!

Zweimal war ich bereits schon in einem Flugsimulator und durfte einen Jumbo-Jet „fliegen“. Alleine die Simulation sorgte für ein Kribbeln und ich war angefixt. Danach sagte ich mir, wenn ich das nötige Kleingeld hätte, würde ich irgendwann doch den Pilotenschein machen. Mein Freund machte das Unfassbare zu Weihnachten wahr. Ein Gutschein, mal selbst ein Flugzeug zu fliegen. Völlig verrückt!

Als wir am Westflug Aachen ankamen sah ich die kleinen Ultraleichtflugzeuge (Ikarus C42 und Diamond DA20) und ich fragte ihn: „Ok…ähm…wo ist das richtige Flugzeug?“ Irgendwie ist es in einem drin, dass große Flugzeuge sicherer sind, als diese kleinen Zweisitzer. Ich muss gestehen, obwohl ich immer total verrückt danach war, selber mal zu fliegen, rutschte mir das Herz mehr als in die Hose.

Vor meinem tatsächlichen Flug lagen zwei Stunden Theorie-Unterricht: Aerodynamik, Instrumente, Technik und die Faszination des Fliegens. Zugegebenermaßen habe ich tatsächlich nur die Hälfte verstanden. In Mathematik war ich immer sehr gut, aber in Physik eine absolute Null. Naja…werde ja eh wahrscheinlich oben nur kurz den Hebel bedienen. Zumal es aufgrund der Wettersituation (es war ziemlich windig und regnete immer wieder) nicht sicher war, ob ich tatsächlich fliegen könnte. Ultraleichtflugzeuge dürfen nur bei guter Sicht geflogen werden. Der Horizont muss stets zu sehen sein.

WestflugAachenEndlich war es soweit. Moritz, mein Pilot, wartete schon auf mich. Nach einer kurzen Einführung fragte er mich, ob ich bereit bin. Was soll man darauf antworten? Ja…passt schon. „Gut, dann starte.“ Ich dachte, ich verhörte mich. Ich soll die Maschine in die Luft bringen? Ich fragte ihn nochmal, ob ich wirklich Vollgas geben sollte. Ich weiß nicht mehr, wann ich zuletzt so gezittert und gebibbert habe. Wir starteten die Maschine, mit Vollgas zog ich den Hebel zu mir. Moritz lenkte zwischendurch ein,….zum Beispiel als der Alarm im Cockpit los ging, weil mein Neigungswinkel beim Anstieg nicht stimmte. Alles kein Grund zur Panik!

Normalerweise bin ich eine totale Frostbeule, aber ich war klatschnass geschwitzt. Hochkonzentriert und voller Anspannung versuchte ich die Maschine zu steuern. Bei 1500 Metern wackelte das Flugzeug ziemlich stark. Wir hatten Gegenwind und kamen immer wieder in Luftlöcher, die die Maschine schlagartig runterzogen oder nach rechts drückten.

„Oh mein Gott“ habe ich nur gedacht…“bitte lass mich das überleben.“ Diese Art zu fliegen hat nichts mit dem Sitzen in einer Boeing zu tun. Es fühlt sich alles sehr intensiv an. Du spürst jede kleinste Bewegung, jede Erschütterung. Wir stiegen weiter auf 2500 Meter. Ich wurde kreidebleich. Normalerweise leide ich nicht unter Flugangst, und Reiseübelkeit kenne ich nur von Bootsfahrten. Aber mir wurde speiübel. Irgendwie war das alles nur krass und surreal. Ich flog ein Flugzeug, lenkte es nach rechts, nach links, um die Stadt Aachen herum. Moritz griff lediglich ein, wenn es nötig war. Der Ausblick war phänomenal! Adrenalin pur! ICH flog ein Flugzeug!!!! Einfach nur krass.

Nach ungefähr 20-30 Minuten sollte ich das Ding landen. LANDEN? Das sollte wohl ein Scherz sein! War es aber nicht. Er erklärte mir genau, was ich zu machen hatte. Fliegen ist eine sichere Sache, sagte er. Da kann nicht viel passieren. Mir lag wortwörtlich der, und ich entschuldige mich für diese Ausdrucksweise, aber das trifft den Nagel auf den Kopf, „der Arsch auf Grundeis“. Also runter vom Gas, Landeklappen ausfahren und hinunter. Überraschenderweise gelang mir die Landung recht sanft. Wir waren am Boden! Überzeugt euch selbst und schaut das Video :).

Ich kann tatsächlich behaupten, dass ich vom Start bis zur Landung ein Flugzeug komplett geflogen bin. Einfach spektakulär! Das war eine einzigartige und eindrucksvolle Erfahrung. Ich muss gestehen, ich will es noch mal machen.

 

Hast du auch mal Lust ein Flugzeug selbst zu steuern? Vielleicht hast du ja auch ein sensationelles, vergleichbares Abenteuer erlebt. Teile es mir mit!